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Story Start:
Als ich 19 war, dachte ich: “Ich werde selbstständiger Computer-Techniker.” Als ich 29 war, dachte ich: "Ich will nie wieder Informatik machen.” und als ich 39 war, dachte ich: “Gut, dass ich dieses Wissen noch habe und diesen Beruf noch ausüben kann.
Aber was hat sich in den 20 Jahren dieser Phasen wirklich geändert? Im Prinzip nichts, außer meine Bewertung. Davon abgesehen, dass ich eine Firma gegründet, aufgebaut und verkauft hatte, war darüber hinaus der Anreiz nicht mehr da, das zu tun, was ich bereits jahrelang zuvor getan hatte.
Unser Antrieb besteht nur solange wir auch ein Ziel haben. Ist dieses erreicht, egal ob bewusst oder unbewusst, ändert sich unser Antrieb dafür und damit in der Regel auch die Motivation. Oftmals folgt dann eine Krise, geführt von einer Krankheit, aber in echt sind es eigentlich nur die Ideen, weiterzumachen mit dem, was uns eigentlich Freude macht. Und ja, das macht nunmal Arbeit, sich einmal darüber Gedanken zu machen, zumal wir ja nur 90 % unserer Gedanken damit verschwenden, auf dem umherzukauen, was wir wiederum 90 % der Zeit davor gemacht haben. Ergo Endlosschleife - > Beweis -> Das Problem kann sich niemals selbst beheben.
Zurück zur Story. Je mehr ungenaue Ziele ich hatte, desto unpräziser wurde meine Umsetzung. Je weniger Ziele ich hatte, desto genauer wurde meine Umsetzung. Irgendwann merkte ich allerdings, dass es nicht an der Anzahl der Ziele lag, sondern vielmehr am Fokus, diese umzusetzen und zwar schrittweise und nicht alles auf einmal. Schließlich stopfen wir uns das Stück Kuchen auch nicht mit einmal rein, also ich zumindest nicht, geht aber, wenn man will… 😂
Aber was hat das jetzt mit Bewusstsein zu tun? Ich dachte “Punkt”. Versteh mich bitte nicht falsch, wir müssen immer denken. Selbst im Schlaf denken wir, nur unbewusst.
Aber zurück zum Punkt. Ich fühlte nie, sondern dachte immer nur mit dem Verstand. Bitte versteh mich nicht falsch, denken müssen wir, aber auch fühlen. Es ging um die Antwort, die wir suchen.
Wir denken nur, um eine Antwort zu erlangen. Ja - Nein - vielleicht. Die richtige Frage zu formulieren kommt aus dem Kopf, aber die Antwort kommt eben nicht aus dem Kopf, sondern aus deiner Intuition.
Ich wusste schlichtweg nicht, dass etwas einfach wahrzunehmen die einfachste und schnellste Methode des Seins im Allgemeinen war.
Um seine Zukunft jetzt leben zu können, sind eigentlich nur 2 Dinge notwendig. Du musst wissen, wo du bist und wo du hin möchtest. Mehr nicht. Auch hier ist der Schmetterling ein wundervolles Beispiel. Und wenn du nicht weißt, wo du hin möchtest, dann stelle eine Frage.
Ein Schmetterling bewegt sich nicht linear wie eine Raupe. Er weiß nur “Oh hier bin ich und - Juppi - jetzt geht es los”. Er folgt seiner Wahrnehmung und nicht, wie die Raupe, einen stringenten Weg von A nach B - Schritt für Schritt vorkalkuliert.
Und das geht eben nur, wenn du dir deiner Energie bewusst bist. Achtung: Bewusstsein ist zwar nur ein Wort, wird aber wieder unterschiedlich definiert. Hier geht es darum, dass du 100 % du bist und nicht, dass du viel weißt im Sinne von Wissen im gesellschaftlich-schulischen Wesen. Es geht um den allgemein bekannten Satz: “Ich weiß es einfach, aber ich kann nicht sagen warum… “ Das Warum kommt dann später.. bitte warte noch etwas Geduld. 😀
Wo war ich stehen geblieben? Ach ja - es ging ums Wahrnehmen. Aber wie macht man das? Um dir davon eine Vorstellung zu geben, ist es einfacher den Gegenpol zu beschreiben: Stell dir bitte vor, du bist im Büro, der Telefonhörer glüht, E-Mail ist raus und die nächste E-Mail kommt rein und dann noch den Herrn Müller anrufen und stimmt, die Jenni wartet auch schon seit 1 h auf den Rückruf. So verbringen die meisten Menschen Ihren Tag. Alle professionellen Mentaltrainer, die ich kenne, empfehlen, nie länger als 50 Minuten am Stück zu arbeiten und dann 10 Minuten zu meditieren. Ich meditiere mindestens 2 mal am Tag, und versuche es permanent in den Alltag einzubauen, beim Laufen, beim Einkaufen usw. Damit verstärke ich meine Energie wieder Schritt für Schritt und bin einfach energieneutral zu jedem Zeitpunkt, bis ich ihr eine Energie gebe und permanent meine Wirklichkeit leben werde. Zumindest bin ich wesentlich öfter fokussiert.
Story End.
Energie freisetzen
Wenn du denkst, es geht einfach nur darum, dass du einfach nur anders werden musst, um etwas zu erreichen oder um in deine Zukunft zu kommen, dann habe ich eine Neuigkeit für dich: Es geht nur darum, dass du DU wirst, deine Energie / Essenz - wie sagt man so schön “deine WERTE”, wie Freiheit, Zugehörigkeit usw, erkennst und akzeptierst. Mehr nicht. Du setzt dann deine Energie frei, wenn es sich eben leicht anfühlt und DU nicht gegen deine Werte kämpfst. Denn diese kosten dich deine Energie und die möchtest du ja schließlich für dich selbst einsetzen, logisch oder?
Warum?
Die Welt besteht, wie die Wissenschaft bereits mehrfach bestätigt hat, rein aus Energie. Wir Menschen bestehen aus Energie. Sie ist um uns herum, aber auch in uns drin. Du bist Energie. Ich möchte folglich, dass du auch deine Energie, die du schon immer warst und in dir trägst, lernst, freizusetzen und damit dein wundervolles Potential, um wiederum das zu werden, was DU dir wünschst. Wenn dies bis hier noch nicht feststeht, was du in deinem Leben machen möchtest oder was du werden möchtest und eigentlich schon bist, dann wiederhole bitte das erste Kapitel. -> Gleich jetzt und wenn nicht, ist das auch in Ordnung. Natürlich kannst du auch eine Frage zu diesem Kapitel stellen.
Befrei dich von dem Denken, dass du in der Gesellschaft bestimmte Rollen spielen musst. Wenn du diese Rollen anlegen kannst, so kannst du sie auch ablegen, dann bist du einfach nur DU. JA DU! Ein Zustand, in dem du glücklich sein darfst, was auch immer Glück für dich und dein du bedeutet.
Falls du das herausfinden möchtest, auf einem schnellen Weg. Dann kannst Du hier einfach mal die Fragen im Buch leicht und einfach beantworten. 👍
P.S. Mit jeder Antwort bekommst du übrigens Punkte und mit diesen Punkten kannst du dir dein persönliches Coaching freischalten.
Wusstest du, dass nur eine Bewertung bis zu 30 weitere Bewertungen in deinem System aufruft. Kann dein System das nicht mehr überblicken und kippt das ganze emotional und wir landen im Ergebnis ganz schnell in der Angst und damit im Stammhirn, und das kennt nur 3 Zustände: Angriff, Flucht oder Totstellen.
Wir nehmen ständig die Position anderer ein, um dazuzugehören und spielen deswegen wieder irgendeine Rolle. Aber hast du dir schonmal die Frage gestellt, ob dich diese Rolle nicht mehr Energie kostet, als sie dir gibt?
Und wer behauptet denn ständig, dass wir nicht gut sind, wenn wir nicht dazu gehören, um genau wieder irgendeine Rolle zu spielen, um letztendlich von anderen akzeptiert zu werden.
Story Start:
Wie du weißt, bin ich ja auf dem Bauernhof groß geworden. Und immer, wenn ich die Hände in den Hosentaschen hatte und über den Hof lief, hatte ich sofort einen Job an der Backe von meinem Vater. 😂 Es war wie ein ungeschriebenes Gesetz. Heute weiß ich, dass es das Gesetz des Vakuums war. Immer da, wo normalerweise etwas getan wird, also sprich auf dem Bauernhof und immer gearbeitet wird, ist nun jemand, der auch einmal nichts tut. Böse Falle. Da das Universum immer ausgleichen muss, ist die Arbeit schlichtweg sofort wieder zu mir gekommen. Dazu habe ich es noch zwanghaft abgelehnt, schon wieder zu arbeiten und alles, was wir zwanghaft ablehnen, müssen wir leider ebenfalls erfahren. 😣 Voilà! Ich war wie ein Magnet für Arbeit. Also was tat ich? Ich ergriff einen Beruf mit WENIG Bewegung (Gegenteil vom Arbeiten auf dem Hof), ich bewarb mich und bekam eine Stelle und ich war so froh, endlich diesen Familienbetrieb verlassen zu können. Was bekam ich? Einen Familienbetrieb mit langen Strecken zu laufen. Zwei Zwillingsbrüder, die um die beste Leistung im Unternehmen buhlten, und ich dazwischen. Ok, vielen lieben Dank, liebes Universum.
Aber warum erzähle ich dir dies. Wenn einer Entscheidung, die wir treffen, ein Zustand einer energetischen Ladung in Form von JA oder NEIN (siehe meine Wechsel zu Anfang immer) vorangeht, kann und wird es niemals eine bewusste Entscheidung sein und schon gar nicht einer bewussten Wahrnehmung entsprechen.
Es ist dann nur eine Autopilot-Aktion von unserem Unterbewusstsein und deren Prägungen. Und die zu bearbeiten, ist ein verdammt langer Weg, glaub mir. Vor allem sind die Ergebnisse dessen aus meiner Sicht folgendermaßen: Ich gehe bewusst in die Vergangenheit, um das zu ändern, weil ich bereits die Bewertung dessen voranstelle, dass ich nicht in Ordnung bin und will eine neue Zukunft daraus bauen. Ok, hört sich jetzt an wie eine Zeitreise. Aber wie will ich denn ein neues Haus bauen, wenn ich wieder zu dem alten gehe und die alten Steine verwende? Wie soll das gehen?
Eine andere Möglichkeit könnte sein, du entscheidest dich, zu fliegen wie der Schmetterling. Egal wie, egal wann, egal wo. Ok zugegeben, bitte nimm das jetzt hier nicht wörtlich und versuche diese Entscheidung nicht JETZT im physikalischen Sinne zu treffen. Das Gebäude über das Fenster zu verlassen ist KEINE Option! 😂 Es sei denn, du möchtest diese Welt verlassen, aber glaube mir, das würde ganz vielen Menschen, einschließlich dir, sehr weh tun. Und nur um Aufmerksamkeit zu bekommen, müssen wir uns nicht von anderen und damit eigentlich von uns trennen.
Wenn wir meinen, wir müssen uns von uns und damit meistens zuerst von anderen ab-trennen, um mal wieder die Meinung des anderen nicht einnehmen zu müssen, weil sie mal wieder Schmerz verursacht, dann bist du gerade wieder die Raupe.
Aber in Wahrheit trennen wir uns dabei immer von uns selbst ab. Mit jedem Nein, mit jeder Verweigerung und mit jeder nicht übereinstimmenden Äußerung. Und dies macht ein schlechtes Gefühl, wenn du nicht DU bist.
Weil wir nicht gelernt haben, so zu werten, dass ein Nein nichts Schlechtes ist. Es ist, wie es ist, und es ist weder Schwarz noch Weiß. Wenn uns jemand Recht gibt, fühlen wir uns gut. Setzt uns jemand ins Unrecht, fühlen wir uns nicht gut. Also verlassen wir ständig unsere eigentliche Wahrheit und damit unsere eigene Energie, gehen in den Widerspruch zu uns selbst, suchen Kompromisse - nur um uns zwischenzeitlich gut zu fühlen - dem anderen zuzustimmen und letztendlich die Meinung mit dem anderen temporär zu teilen und noch eine ungeliebte andere Rolle auf uns zu nehmen. Na super.
Ich wurde auf dem Bauernhof, auf dem ich groß geworden bin, häufig vor Aufgaben gestellt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt enden mussten, da Wetter oder andere zeitlich relevante Dinge im Ablauf von z.B. der Ernte, wenn das Getreide eingefahren wird, nun zu massiven Problemen führen können. Denn es könnte unerwartet anfangen zu regnen und das geerntete Getreide muss dann schnell in eine trockene Lagerhalle gebracht werden.
Diese Tätigkeiten waren notwendig. Nun, mein Vater hatte eine sehr große Verantwortung, die damit einherging. Aber er hatte auch nur einen alten Mann, meinen Opa und mich sowie einen kleinen Jungen als Mitarbeiter, meinen Bruder und meine Mutter, die auch ihr Paket zu tragen hatten.
Es war in Masse der Arbeit vorprogrammiert, dass Dinge nicht immer so liefen, wie sie laufen sollten. Menschen überschätzen, was sie kurzfristig produzieren und überschätzen, was sie langfristig erreichen.
An einem Tag war die Arbeit nunmal nicht zu erreichen. Eine Maschine ging kaputt. Ablehnung folgte letztendlich und ich lernte, dass, wenn ich nicht erfülle, dann durfte ich nicht dazu gehören und unbewusst leider auch noch nicht einmal zu mir.
In Folge dessen wiederum lernte ich permanent mich abzutrennen von mir und meiner eigenen eigentlichen Energie. Ich war mir meiner nicht bewusst, weil ich es gar nicht gelernt hatte, es überhaupt zu sein.
Es dauerte mehr als 30 Jahre, um eines Tages auf das hier beschriebene Konzept zu kommen um dann innerhalb von nur einem Jahr die Dinge wieder in die richtige Bahn laufen zu lassen. Es ging von heute auf morgen vom raupenartigen Kriechen bis zum fliegenden Schmetterling.
Story End.